Stückholz

© HDG Bavaria
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Nützliches Wissen zu Scheitholz

Scheitholz ist wohl die klassischste Variante, in der Holz als Brennstoff zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu Hackschnitzeln, bei denen man vor allem schwächere Äste und Restholz verwendet, wird Scheitholz aus den stärkeren Ästen und Holzstämmen gewonnen. Im Privatwald werden zum Eigengebrauch meist höherwertige Hölzer wie Eiche, Buche und Esche zu Brennstoff verarbeitet. Aufgrund der steigenden Nachfrage werden diese Holzarten, derzeit auch verstärkt auf dem Brennholzmarkt angeboten. Dieses Holz bietet seine Vorteile etwa darin, dass es mit schöner Flamme sehr lange und glutreich brennt, was es vor allem für offene Kamine oder Öfen mit Sichtfenster interessant macht. Für Scheitholzkessel, die als Zentralheizung eingesetzt werden, sind Nadelhölzer wie Fichte oder Douglasie sehr gut geeignet - auch weil sie oft um einiges billiger sind als Laubholzer.

Wer sein Scheitholz nicht selbst aufarbeitet, sondern es für den Brennholzmarkt produziert oder es kaufen will, der sollte sich mit den Normen und Maßeinheiten vertraut machen.

Umrechnungsfaktoren:

1 l Heizöl verursacht beim Verbrennen 2,676 kg CO2

1 l Heizöl entspricht 2,5 kg Holz

1 kg Holz (w = 20 %) erzeugt 4,0 kWh/kg

Abkürzungen von Raummaßen:

1 Srm = Schüttraummeter, entspricht 1 m³ Holz (geschüttet)

1 Rm = Raummeter (Ster), entspricht 1 m³ Holz (geschichtet)

1 Fm = 1 Festmeter Holz (ohne Zwischenräume)

Lexikon

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Faustformel

1000 l Heizöl entsprechen der Energie von: 

ca. 5 - 6 Rm Laubholz (Hartholz)

ca. 7 - 8 Rm Nadelholz (Weichholz)

ca. 10 - 15 Srm Hackgut

ca. 2000kg Pellet