Holzpellets

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Pellets sind zylindrisch genormte Holzpresslinge mit 4-10 mm Durchmesser. Sie werden aus naturbelassenem Restholz (Späne, Verschnitte, etc.) aus Sägewerken oder der holzverarbeitenden Industrie ohne chemische Bindemittel hergestellt. Pellets haben gegenüber Scheitholz und Hackschnitzel den Vorteil, dass sie durch ihre Trockenheit und hohe Dichte einen höheren Heizwert aufweisen und bei der Verbrennung deutlich geringere Kohlenmonoxid- und Feinstaubwerte verzeichnen. Zudem weisen sie eine sehr hohe Rohdichte auf, was sich in einem geringen Lagerraumbedarf niederschlägt. Deshalb können sie ähnlich gut wie Heizöl in Tankwagen oder in Säcken gehandelt, transportiert und in Lagerräume eingeblasen werden.

Seit der Markteinführung im Jahre 2000 entwickelten sich Pelletheizungen zur beliebtesten regenerativen Heizoption in Deutschland. Da viele große Industriebetriebe im holzverarbeitenden Bereich ihre „Abfälle“ über die Pelletproduktion verwerten, kann der bundesweite Bedarf an Pellets gedeckt werden. Dies schlägt sich wiederum auf die Pelletpreise nieder, die weitgehend auf einem konstanten Niveau verharren.

Pellets werden in Gewichtseinheiten wie Kilogramm (kg) oder Tonnen (t) gehandelt und unterliegen in punkto Länge und Durchmesser, Rohdichte und Schüttdichte, Heizwert und Wassergehalt, Ascheanteil und Ascheerweichungstemperatur genau bestimmten europäischen Normen. Gerade bei Pellets ist es sehr wichtig, auf diese Normen zu achten. Billigware kann aufgrund eventuell hinzugefügte Bindemittel oder erhöhter Feinanteile durch Abrieb zu Schädigungen der Heizanlage und zu erhöhtem Schadstoffausstoß führen. Auf Zertifikate und normgerechte Herstellung sollte deshalb immer geachtet werden, denn dies sind unerlässliche Kriterien beim Pelletkauf.

Quelle: HDG Bavaria

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Erster zertifizierter Fachbetrieb für Pellets und Biomasse im Landkreis Passau.

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